Endlich gehts los! Mit all den letzten Pflichten und Übergaben (hoffentlich) erledigt, packten wir unsere sieben Sachen und vor allem eben unsere Räder in Fahrrad Kartons. Jette war dann so freundlich, uns nach Stuttgart zum Flughafen zu bringen. Flugreise mit Fahrrad hatten wir beide noch nie erlebt und so waren wir etwas nervös, ob die Dinger so tatsächlich mitgenommen werden. Es lief aber alles insgesamt reibungslos (außer dass ich meinen perso am Schalter vergessen hatte und die Dame mir diesen äußerst grummelig hinterhergebracht hat, ups).
Mit dem Gefühl irgendwas vergessen zu haben waren wir aber schließlich im Flieger und auf dem Weg nach Faro. Der Flug war sehr angenehm und schon nach 3 stunden waren wir in angekommen. Wir waren dann auch sehr erleichtert kurze Zeit später unsere Rad Kartons zu entdecken. Beim Shuttle zur Unterkunft mussten wir aber nochmal die Tetris skills auspacken, da der Mercedes Van zwar groß genug erschien, aber die Sitze nicht umklappen konnte. Mit sehr viel Drücken und zerren ging es dann doch irgendwie zwischen die Bänke rein, jedoch hatten die Schutzbleche dann eine leicht andere Biegung, was dann beim zusammenbauen wieder korrekturgebogen werden musste.
In Faro angekommen hatten wir zunächst 3 entspannte Tage vor uns. Der erste Sonnenuntergang dort hat uns jedenfalls gut eingestimmt.
In den nächsten Tagen erkundeten wir vor allem die Gegend in und um faro. Die Gegend ist vor allem auch bekannt für viele schöne Vögel und so ließen wir uns auf eine birding bootstour auf einem Solarboot ein und beobachteten vor allem eine Vogelart (Name direkt vergessen) bei der das Weibchen einfach am Ufer wartet bis das Männchen den gefangenen Fisch vorbeibringt. Ansonsten gab es noch lustige Krabben, die aussehen als würden sie einem konstant zuwinken.
In Faro selbst waren wir dann noch in der Chapel of Bones, eine kleine Kapelle gebaut aus den Knochen von über 1000 Mönchen. Es ist sehr imposant, gleichzeitig aber auch etwas bedrückend und spooky. Auf dem Schild steht: “Stop here and consider that you too will reach this state.” Da ist wohl was dran, aber solange das noch nicht so ist geht’s weiter auf unserem Abenteuer ;-)
Einen ersten Geschmack vom Radfahren bekamen wir dann auf dem Ausflug zu einer Olivenfarm. Dort angekommen erfuhren wir einige Öse über Oliven und die Herstellung des Öls. Anschließend gab es noch ein kleines tasting, wobei wir ehrlich gesagt keine Unterschiede erschmecken konnten. Den Rückweg fuhren wir dann auch schon entlang des EV1. Hier waren einige Passagen super schön auf Holz stegen, andere Passagen jedoch auf dem Highway standstreifen, also insgesamt ein wilder Mix.
Morgen geht’s dann auch endlich richtig los mit voll bepackten bikes ✌🏼
